Tarifrunde Länder – Schneider soll in TdL für Unterbreitung eines verhandlungsfähigen Angebotes eintreten

Klare Forderung für Beamte: Übernahme muss selbstverständlich sein, Einstieg in den Abbau des Rückstandes wird erwartet

„Wir haben den neuen Finanzminister Peter-Jürgen Schneider aufgefordert, sich in der Tarifgemeinschaft der Länder dafür einzusetzen, dass zum Beginn der dritten Verhandlungsrunde endlich ein verhandlungsfähiges Angebot zur Erhöhung der Entgelte und ein darin ebenfalls erklärter Verzicht auf Reduzierung der bestehenden Urlaubsansprüche vorgelegt wird. Einen solchen Einsatz ist er den Tarifbeschäftigten unseres Landes gegenüber schuldig, die hervorragende Arbeit leisten und einen Anspruch auf angemessene Anpassung des Entgelts haben“, erklärte der NBB-Landesvorsitzende Friedhelm Schäfer am heutigen Tag in Hannover.

Schäfer weiter: „Wir haben Finanzminister Schneider bereits jetzt darauf hingewiesen, dass wir nach Abschluss der Tarifrunde in einen Dialog mit ihm darüber eintreten möchten, in welcher Form und in welchem Umfang, neben einer für uns zwingend erforderlichen zeitgleichen Übertragung des materiellen Gehalts des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen, Beamten und Versorgungsempfänger/innen unseres Landes und seiner Kommunen, ein Einstieg in den Abbau des u. a. durch die faktische Streichung des so genannten Weihnachtsgeldes bestehenden Besoldungs- und Versorgungsrückstandes erfolgen soll. Wir haben damit deutlich gemacht, dass eine alleinige Übernahme des Tarifergebnisses nicht unsere Forderung ist, wir den bestehenden Rückstand nicht vergessen werden.