Erhöhung der Bezüge bereits zum 1. Januar 2014 ist alternativlos und haushalterisch absicherbar
Einstieg in den Abbau des vorhandenen Rückstandes erforderlich

„Die Erhöhung der Besoldung und Versorgung für die beamteten Beschäftigten und die Versorgungsempfänger/innen unseres Landes und seiner Kommunen bereits zum 1. Januar 2014 um 2,95 Prozent ist alternativlos und durch die stabile Einnahmesituation abgesichert. Die von der Landesregierung vorgesehene Verschiebung ist erneut ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen und einzig der Tatsache geschuldet, mal wieder Wahlversprechen einzig zu unseren Lasten umsetzen zu wollen. Das machen wir aktuell in der heißen Phase der Beratungen zum Landeshaushalt 2014 nachhaltig deutlich.

Ergänzend fordern wir eine weitere Erhöhung der Grundgehaltssätze um 100,- Euro, um einen Einstieg in den Abbau des vorhandenen Besoldungs- und Versorgungrückstandes von über 8 Prozent zu starten. Dieser resultiert im großen Umfang der Streichung des sogenannten Weihnachtsgeldes. Wem als Landtagsabgeordneten die Wettbewerbsfähigkeit des Landes Niedersachsen und seiner Kommunen wichtig ist, nicht nur bei der Gewinnung von qualifizierten Personal, der wird sich für die Umsetzung dieser Forderung stark machen. Nicht zu reagieren, auch weil man hofft genügend Claqeure dafür zu finden, ist nicht die Lösung, sondern fügt Niedersachsen nachhaltig Schaden zu“, so der NBB-Landesvorsitzende Friedhelm Schäfer am heutigen Tag, den 28.10.2013, in Hannover.