Niedersächsischen Beamtenbund Jugend zur Einkommensrunde
Mahnwache in Hannover

Am Donnerstag, den 15.03.2018, haben 10 Mitglieder der NBB-Jugend eine Mahnwache vor dem Rathaus in Hannover abgehalten.

Tatkräftige Unterstützung haben sie durch die Teilnahme des NBB Landesvorsitzenden Martin Kalt bekommen, der vor Ort das Ziel dieser Aktion hervorhob: ,,Mit dieser Mahnwache wollen wir auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite nach der 2. Verhandlungsrunde in Potsdam aufmerksam machen."

Mario Römer, Landesjugendvorsitzender der NBB-Jugend ergänzte: ,,Die Arbeitgeber müssen den öffentlichen Dienst zukunftsfähigkeit halten und ihn wettbewerbsfähig gegenüber der Privatwirtschaft gestalten. Das geht nur, indem die Arbeitgeber unseren berechtigten Forderungen - 6% mindestens 200 Euro sowie für die Auszubildenden 100 € mehr Ausbildungsvergütung und die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung - stattgeben. Die Zukunftsängste müssen aus den Köpfen des Nachwuchses verschwinden!"

,,Wenn die Arbeitgeber ihre Haltung nicht überdenken, dann lassen sie den öffentlichen Dienst gegenüber der Privatwirtschaft abschmieren, weil sie dann nicht ausreichend Personal gewinnen können und damit Personalabwanderung zur Privatwirtschaft in Kauf nehmen", so Römer weiter. Wir hoffen auf eine Tarifeinigung in der 3. Verhandlungsrunde, sind aber auch bereit für unsere Forderungen auf der Straße zu kämpfen, wenn die Arbeitgeber weiterhin nicht darauf eingehen sollten, sind sich die Junggewerkschaftler einig.