Pension mit 67 wird abgelehnt
Dialogbereitschaft über ein Modell flexibler Altersgrenzen erklärt

„Wir lehnen die Erhöhung der Regelaltersgrenze auf das 67. Lebensjahr aus grundsätzlichen Erwägungen heraus ab; dieses insbesondere mit Blick auf das eigenständige System der Beamtenversorgung und neue bestehende Stellenabbauüberlegungen der Landesregierung. Wir verweigern uns deshalb aber weder einer weiteren Diskussion mit der Landesregierung über flexiblere Altersgrenzen, noch einer über die Folgen daraus im bestehenden System der Beamtenversorgung.

Wir haben da auch klare Vorstellungen: längeres Arbeiten setzt Freiwilligkeit und Honorierung voraus, höchstmöglicher Ruhegehaltssatz und jährlicher Steigerungsfaktor müssen unangetastet bleiben, Flexibilisierung im Rahmen eines 60/70-Modells darf nicht an unzumutbaren finanziellen Rahmenbedingungen scheitern. Wir begrüßen zudem, dass es bei den besonderen Altersgrenzen in Bereichen, wie Justizvollzug, Polizei und Feuerwehr bleibt“, so der NBB-Landesvorsitzende Friedhelm Schäfer in Reaktion auf die Entscheidung der Landesregierung, die Regelaltersgrenze im Beamtenbereich auf das 67. Lebensjahr anzuheben.