NBB für Forderung nach spürbaren Einkommensverbesserungen

Einstieg in den Abbau des Besoldungs- und Versorgungsrückstandes in Niedersachsen dringend nötig und bereits jetzt ergänzend eingefordert

„Die Vertreter des NBB werden in den Beratungen zu Beginn der kommenden Woche über die Forderung des dbb zur anstehenden Tarifrunde für die Landesbeschäftigten mit Nachdruck für eine spürbare Einkommensverbesserung plädieren. Die Kolleginnen und Kollegen brauchen mehr Geld im Portemonaie, alles andere muss dahinter zurückstehen“, so auf Nachfrage der NBB-Landesvorsitzende Friedhelm Schäfer am 8. Dezember in Hannover.

Schäfer weiter: „Für die Beamtinnen, Beamten und Versorgungsempfänger/ innen des Landes Niedersachsen und seiner Kommunen machen wir bereits jetzt deutlich, dass wir nicht nur eine zeitgleiche Übertragung des materiellen Gehalts einer erfolgten Tarifeinigung erwarten, sondern auch einen nennenswerten Einstieg in den Abbau des bestehenden Besoldungs- und Versorgungsrück-standes von über 8 Prozent, der sich zu einem überwiegenden Teil aus der Streichung des so genannten Weichnachtsgeldes ergibt. Die Kolleginnen und Kollegen erwarten, dass alle im künftigen Niedersächsischen Landtag vertrete-nen Parlamentarier/innen sich ihrer Fürsorgepflicht bewusst werden und endlich handeln. Die Zeit für warme Worte ist abgelaufen, es zählen nur noch harte Fakten, also deutlich höhere Beträge auf den Kontoauszügen.“

„Nur so kann das durch verschiedene Entscheidungen der Landesregierung, wie auch durch das Verhalten nahezu aller Landtagsfraktionen zerstörte Vertrauen der beamteten Beschäftigten zurückgewonnen werden. Für das Funktionieren unseres Landes ist dieses besonders auch mit Blick auf die durch den Demografischen Wandel bedingten Entwicklungen von elementarer Bedeutung“, so der NBB-Vorsitzende abschließend.